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© Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss/Stephan Falk

Der Verein

Die Gesellschaft zum Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses e.V. wurde im Jahre 1991 gegründet und auf der Mitgliederversammlung am 1. Mai 2003 in Gesellschaft Berliner Schloss e.V. umbenannt. Sie verfolgt das Ziel, das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Berliner Schloss, dessen Ruinen 1950 gesprengt wurden, wiederaufzubauen. Diese Zielsetzung ist wesentlich bestimmt durch die von zahlreichen Berlinern und überhaupt von vielen Deutschen geteilte Vorstellung, dass das Schloss unter städtebaulichen Gesichtspunkten unverzichtbarer Teil von Berlins Mitte mit der Straße Unter den Linden vom Brandenburger Tor bis zum Schlossplatz ist. Das Schloss war Ausgangspunkt der baulichen Entwicklung Berlins zum heutigen Tiergarten hin.

Die Gesellschaft Berliner Schloss e.V. gehört zu den Befürwortern der Beschlusslage des Deutschen Bundestages und der Ergebnisse der Internationalen Expertenkommission Historische Mitte bzw. des Arbeitskreises Stadtschlossareal. Die Gesellschaft Berliner Schloss hat es sich im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Arbeit zum Ziel gesetzt, durch eine konkrete Ansprache der Entscheidungsträger für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses zu werben und mit Einzelaktionen auf sich aufmerksam zu machen.

Die Gesellschaft Berliner Schloss begleitete die anlässlich der Schlossfassadensimulation 1993 viel Resonanz findenden Informationsveranstaltungen und legte damals ein Schloss-Ehrenbuch an, in das sich 9500 Spender für die Fassade eintrugen. Im Rahmen dieses spektakulären Ereignisses konnte die Gesellschaft die Möglichkeit einer Rekonstruktion durch Herstellung eines Kapitells durch einen Bildhauer nachweisen.

1998 gab die Gesellschaft Berliner Schloss eine Broschüre zum Berliner Schloss heraus und beteiligte sich 1999 an einer Anzeigenkampagne, in der sich viele prominente Bürger für das Schloss aussprachen.

2001 (Neuauflage 2003) gab sie eine Dokumentation zu „Zerstörung und Rekonstruktion historischer Bauwerke“ heraus, in der Beispiele für den gelungenen Wiederaufbau vollständig wie auch teilweise erheblich zerstörter bedeutender Bauten präsentiert werden.

2004 vergab die Gesellschaft eine Studie über die zerstörten und noch vorhandenen Denkmäler aus dem Umfeld des Berliner Schlosses, die über ganz Berlin verstreut, damals zum Teil in einem verwahrlosten Zustand, noch vorhanden sind.

2006 veröffentlichte die Gesellschaft Berliner Schloss im Deutschen Kunstverlag eine Denkschrift über die verlorenen Innenräume des Berliner Schlosses und die Möglichkeiten der Rekonstruktion zerstörter Raumkunst nach 1945. Diese wurde den Entscheidungsträgern in Politik und Kultur zur Verfügung gestellt.

Vom 29. April bis 1. Mai 2007 veranstaltete die Gesellschaft Berliner Schloss ein wissenschaftliches Symposium in der Landesvertretung Thüringens in Berlin. Das Thema der Tagung lautete: „Wege für das Berliner Schloss / Humboldt-Forum – Wiederaufbau und Rekonstruktion zerstörter Residenzschlösser in Deutschland und Europa (1945–2007)“. Die Ergebnisse wurden 2008 in einem umfassenden Tagungsband im Verlag Schnell & Steiner veröffentlicht.

2012 legte der Verein ein Buch zum noch vorhandenen Inventar des Berliner Schlosses vor. Es soll Anlass geben, über die Rekonstruktion der wichtigsten kunst- und kulturhistorischen Räume des Schlosses nachzudenken, ohne die das Schloss nur eine sinnentleerte Hülle bliebe.

2016 hat die Gesellschaft Berliner Schloss eine Vortragsreihe mit dem Titel „Das Berliner Schloss – mehr als nur Fassade“ begründet. Die zweimal im Jahr im Berliner Rathaus Schöneberg stattfindenden Vorträge widmen sich vor allem den Innenräumen, der historischen Ausstattung und den Denkmälern im Schlossumfeld.

In seiner Satzung verpflichtet sich der Verein, die Möglichkeiten zur Errichtung eines zentralen Bauwerks in der Mitte Berlins mit der Kubatur, der äußeren Gestalt und Teilen der Innenhöfe und -räume des historischen Stadtschlosses zu erforschen und zu fördern.

Die Gesellschaft Berliner Schloss e.V. ist ständig bestrebt, Spenden zu beschaffen, die ihre Aktivitäten finanzieren, und gleichzeitig Rücklagen zu bilden, die in den Wiederaufbau des Berliner Schlosses fließen. Die Gesellschaft Berliner Schloss e.V. ist nicht der Förderverein Berliner Schloss e.V. Der Förderverein konzentriert sich vorwiegend auf die Wiedererrichtung der barocken Außen- und Hoffassaden und sammelt dafür Spenden. Die Gesellschaft Berliner Schloss richtet ihren Fokus vordringlich auf den gestalterischen Zusammenhang von Fassade, Innenräumen und Denkmälern. Erst dieser macht das Berliner Schloss in seiner Nutzung als Humboldt-Forum zukunftsfähig.

Der Vorstand

Matthias Göbel
Matthias Göbel1. Vorsitzender
Jahrgang 1958, geb. in Berlin
Industriekaufmann

Von 1977 bis 2016 für ein großes deutsches Unternehmen tätig, davon die letzten 23 Jahre als Leitender Angestellter in verschiedenen Führungsaufgaben.

Dr. Guido Hinterkeuser
Dr. Guido Hinterkeuser2. Vorsitzender
Jahrgang 1967, geb. in Nürnberg
Kunsthistoriker und Publizist

Autor zahlreicher Aufsätze und Bücher zum Berliner Schloss und zu Kunst und Architektur in Berlin, Brandenburg und Preußen

Daniel Krüger
Daniel KrügerSchatzmeister

Jahrgang 1969, geb. in Berlin
Dipl. Ing. für Verkehrswesen

Bezirksstadtrat und Dezernent für Umwelt und öffentliche Ordnung im Bezirk Pankow von Berlin

Unsere Spendenprojekte

Große Kartusche

Unser Verein übernimmt dank der Spenden seiner Mitglieder und Freunde die Rekonstruktion der Großen Kartusche über Portal III (Eosander-Portal) als Bestandteil der historischen Fassade.

Sie wollen uns helfen?

Werden Sie Mitglied!

Ihr Mitgliedsbeitrag an die Gesellschaft Berliner Schloss wird für Verwaltungszwecke des Vereins (z.B. Information der Mitglieder, Korrespondenz mit Multiplikatoren) und zur Förderung von Projekten eingesetzt, die den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses befördern (z.B. Herausgabe von Broschüren, Flugblättern, Beteiligung an Aktionen der Partnervereine, Ausstellungen, Internet).

Werden Sie mit einer Beitrittserklärung Mitglied in unserem Verein und helfen Sie uns dabei dem Ziel einer Wiederherstellung des Stadtschlosses näher zu kommen. Aus rechtlichen Gründen bitten wir Sie diesen Aufnahmeantrag uns schriftlich zuzusenden.

Mitgliedsbeitrag

  • 25 Euro/Jahr für Einzelpersonen
  • 10 Euro/Jahr für Schüler, Studenten und Rentner
  • 250 Euro/Jahr für Personenvereinigungen und juristische Personen

Spenden

Mit Ihren Spenden unterstützen Sie die satzungsgemäßen Zwecke unseres Vereins, insbesondere

  • die Verbreitung von Informationen zum Berliner Schloss,
  • die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen in Publikationen,
  • den Wiederaufbau des Berliner Schlosses.

Gesellschaft Berliner Schloss e.V.
c/o Müller
Sindestr. 16
D-12167 Berlin

Spenden und Mitgliedsbeiträge bitte auf

IBAN DE64 1009 0000 8841 0340 08
BIC BEVO DE BB
bei der Berliner Volksbank (BLZ 10090000)
unter Angabe des Verwendungszwecks zugunsten der Gesellschaft Berliner Schloss e.V.

Die steuerliche Gemeinnützigkeit des Vereins ist durch Bescheid des Finanzamtes für Körperschaften I, Berlin, St.-Nr. 27/666/52416 vom 22.07.2015 wegen Förderung von Kunst und Kultur anerkannt. Der Verein ist nach § 5 Abs.1 Nr. 9 des Körperschaftssteuergesetzes von der Körperschaftssteuer und nach § 3 Nr. 6 GewStG von der Gewerbesteuer befreit.

Mitgliedsbeiträge wie auch Spenden sind steuerlich absetzbar. Die dazu notwendigen Zuwendungsbestätigungen werden bei Bedarf ausgestellt.

Anmerkung: Sollte es nicht zu einem Wiederaufbau des Berliner Schlosses kommen, so sieht § 11 Abs. 2 der Vereinssatzung der Gesellschaft Berliner Schloss vor, dass bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke sein Vermögen an die von der Bundesrepublik Deutschland gegründete Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum (Sitz: Berlin) fällt, die es unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat.